Sonderseite zum Coronavirus

„NRW-Soforthilfe 2020“ für Kleinbetriebe, Freiberufler und Solo-Selbstständige startet ab Freitag, 27. März 2020

Unterstützung durch Bund und Land in der Corona-Krise für kleine und mittlere Unternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen sowie Solo-Selbstständige und Freiberufler

Das Soforthilfeprogramm Corona des Bundes sieht für Kleinunternehmen direkte Zuschüsse in Höhe von 9.000 Euro (für Unternehmen bis zu 5 Beschäftigten) bzw. 15.000 Euro (für Unternehmen bis zu 10 Beschäftigten) vor. Die Landesregierung stockt das Programm noch einmal auf und unterstützt über die NRW-Soforthilfe 2020 Unternehmen mit zehn bis 50 Beschäftigten mit 25.000 Euro.

Elektronische Antragsformulare sind ab sofort online u.a. auf der Seite www.wirtschaft.nrw/corona zu  finden. Die Anträge werden auch am Wochenende von den Mitarbeitern der Bezirksregierung bearbeitet.

Anträge können bis zum 31.05.2020 gestellt werden. Anträge sollen erst dann gestellt werden, wenn eine der Voraussetzungen auf Sie und Ihr Unternehmen zutrifft.

Für Fragen vor der Antragstellung:

IHK Nord Westfalen
0251 707 111

Handwerkskammer Münster
0251 5203 888

Für Fragen nach der Antragstellung:

Bezirksregierung Münster 

info-soforthilfe(at)brms.nrw.de


Einzelheiten zu den Voraussetzungen und zum Antragsverfahren sowie Fragen und Antworten zum Sofortprogramm finden Sie unter: https://www.wirtschaft.nrw/nrw-soforthilfe-2020

Wer wird gefördert?

Anträge können von gewerblichen und gemeinnützigen Unternehmen, Solo-Selbstständigen und von Angehörigen der Freien Berufe, einschließlich Künstler/innen, mit bis zu 50 Beschäftigten (umgerechnet auf Vollzeitkräfte) gestellt werden, die im Haupterwerb

  • wirtschaftlich und damit dauerhaft am Markt als Unternehmen/Freiberufler/Selbstständige tätig sind,
  • ihren Hauptsitz in Nordrhein-Westfalen haben und
  • ihre Waren oder Dienstleistungen bereits vor dem 1. Dezember 2019 am Markt angeboten haben.

Voraussetzungen

 Erhebliche Finanzierungsengpässe und wirtschaftliche Schwierigkeiten in Folge von Corona. Dies wird angenommen, wenn

  • mehr als die Hälfte der Aufträge aus der Zeit vor dem 1. März durch die Corona-Krise weggefallen ist (d.h. sich das Volumen des Auftragsbestandes mehr als halbiert hat)

oder

  • die Umsätze gegenüber dem Vorjahresmonat mehr als halbiert sind (für einen noch im März gestellten Antrag werden die Umsätze im Monat März 2020 gegenüber dem Monat März 2019 zugrunde gelegt. Wird der Antrag im April 2020 gestellt, ist der Vergleichsmonat April 2019. Kann der Vorjahresmonat nicht herangezogen werden (z.B. bei Gründungen), gilt der Vormonat.

 oder

  • die Möglichkeiten den Umsatz zu erzielen durch eine behördliche Auflage im Zusammenhang mit der COVID-19 Pandemie massiv eingeschränkt wurden

oder

  • die vorhandenen Mittel nicht ausreichen, um die kurzfristigen Verbindlichkeiten des Unternehmens (bspw. Mieten, Kredite für Betriebsräume, Leasingraten) zu zahlen (= Finanzierungsengpass) 

Der Antragsteller muss versichern, dass der Finanzierungsengpass nicht bereits vor dem 1. März bestanden hat. Der Antragsteller muss zusätzlich erklären, dass es sich bei dem Unternehmen zum Stichtag 31. Dezember 2019 nicht um ein "Unternehmen in Schwierigkeiten" handelte. Mehr dazu in den Fragen und Antworten unter https://www.wirtschaft.nrw/nrw-soforthilfe-2020.

Wie wird die Zahl der Beschäftigten gezählt?

Stichtag für die Berechnung der Mitarbeiterzahl ist der 31.12.2019. Zur Umrechnung von Teilzeitkräften und 450 Euro-Jobs in Vollzeitbeschäftigte:

  • Mitarbeiter bis 20 Stunden = Faktor 0,5
  • Mitarbeiter bis 30 Stunden = Faktor 0,75
  • Mitarbeiter über 30 Stunden & Auszubildende = Faktor 1
  • Mitarbeiter auf 450 Euro-Basis = Faktor 0,3

Der/Die Unternehmer/in selbst ist mitzuzählen.

Wie funktioniert das Antragsverfahren?

Das Antragsverfahren funktioniert vollständig digital. Antragsteller können ihren Antrag online auszufüllen und absenden. Sie erhalten im Anschluss eine automatisierte Eingangsbestätigung. Alle Anträge werden nach Eingangsdatum bearbeitet.
 
Wichtiger Hinweis: Bitte senden Sie Ihren Antrag nicht postalisch oder per Mail an das Wirtschaftsministerium oder die Bezirksregierungen. Diese werden nicht bearbeitet. Ausgedruckte Anträge können nicht verarbeitet werden.

Welche Informationen werden für die Antragstellung benötigt?

  • Zur Identifikation ist ein amtliches Ausweisdokument (Personalausweis, Reisepass, usw.) erforderlich.
  • Im Rahmen des Antrags ist die Handelsregisternummer oder eine andere Registernummer (soweit vorhanden) sowie das zugehörige Amtsgericht anzugeben.
  • Außerdem werden die Steuernummer des Unternehmens und die Steuer-ID eines der Eigentümer abgefragt.
  • Informationen zur Bankverbindung (IBAN + Kreditinstitut) des Firmenkontos für die Auszahlung.
  • Abgefragt werden außerdem die Art der gewerblichen oder freiberuflichen Tätigkeit (sog. Wirtschaftszweigklassifikation).
  • Im Rahmen des Antrags wird die Anzahl der Beschäftigten abgefragt. Hilfestellung bei der Berechnung der Vollzeitbeschäftigten s. oben.

Hinweis: Nordrhein-Westfalen fördert nach der Kleinbeihilfen Regelung des Bundes. Eine sogenannte De-Minimis-Erklärung ist nicht erforderlich.
 
Vorsorglich wird darauf hingewiesen, dass der Antragssteller/die Antragsstellerin an Eides statt versichert, alle Angaben im Antragsformular nach bestem Wissen und Gewissen und wahrheitsgetreu gemacht zu haben.

Weitere Fragen und Antworten: https://www.wirtschaft.nrw/nrw-soforthilfe-2020


Verordnung des Landes zum Schutz vor dem Coranavirus

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat am 22.03.2020 folgende Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (CoronaSchVO) erlassen:

Verordnung des Landes zum Schutz vor dem Coranavirus

 (Stand 01.04.2020)

Individuelles Kontaktverbot

Zusammenkünfte und Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als 2 Personen sind untersagt. Ausgenommen sind

  1. Verwandte in gerader Linie,
  2. Ehegatten, Lebenspartnerinnen und Lebenspartner sowie in häuslicher Gemeinschaft lebende
    Personen,
  3. die Begleitung minderjähriger und unterstützungsbedürftiger Personen,
  4. zwingend notwendige Zusammenkünfte aus geschäftlichen, beruflichen und dienstlichen
    sowie aus prüfungs- und betreuungsrelevanten Gründen,
  5. bei der bestimmungsgemäßen Verwendung zulässiger Einrichtungen unvermeidliche Ansammlungen
    (insbesondere bei der Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs).

Neben dem weitreichenden individuellen Kontaktverbot hat die Landesregierung weitere Restriktionen beschlossen. Einige zentrale Änderungen im Überblick:

Stationäre Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen

  • Besuche sind grundsätzlich untersagt, wenn sie nicht der medizinischen oder pflegerischen Versorgung dienen oder aus Rechtsgründen erforderlich sind. Die Einrichtungsleitung soll Ausnahmen unter Schutzmaßnahmen und nach Hygieneunterweisung zulassen, wenn es medizinisch oder ethisch-sozial geboten ist (z.B. auf Geburts- und Kinderstationen sowie bei Palliativpatienten).

Handwerk, Dienstleistungsgewerbe

  • Handwerker und Dienstleister können ihrer Tätigkeit mit Vorkehrungen zum Schutz vor Infektionen weiterhin nachgehen.
  • Augenoptikern, Hörgeräteakustikern, orthopädischen Schuhmachern und anderen Handwerkern mit Geschäftslokal ist dort aber der Verkauf von nicht mit handwerklichen Leistungen verbundenen Waren untersagt; ausgenommen ist notwendiges Zubehör.
  • Dienstleistungen, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern von Mensch zu Mensch nicht eingehalten werden kann (insbesondere von Friseuren, Nagelstudios, Tätowierern, Massagesalons), sind untersagt. Therapeutische Berufsausübungen, insbesondere von Physio- und Ergotherapeuten, bleiben gestattet, soweit die medizinische Notwendigkeit der Behandlung durch ärztliches Attest nachgewiesen wird und strenge Schutzmaßnahmen vor Infektionen getroffen werden.

Handel

  • Der Betrieb von Bau- und Gartenbaumärkten bleibt zur Versorgung von Gewerbetreibenden und Handwerkern zulässig. Anderen Personen darf der Zutritt nur gestattet werden, wenn zum Schutz vor Infektionen geeignete Vorkehrungen getroffen sind (insbesondere Maßnahmen zur Sicherstellung von Mindestabständen und Schutzvorrichtungen für das Kassenpersonal), unter diesen Voraussetzungen dürfen auch Floristen ihren Betrieb fortsetzen.

Gastronomie

  • Der Betrieb von Restaurants, Gaststätten, Imbissen, Mensen, Kantinen und anderen gastronomischen Einrichtungen ist untersagt.
  • Die Belieferung mit Speisen und Getränken sowie der Außer-Haus-Verkauf ist zulässig, wenn die zum Schutz vor Infektionen erforderlichen Abstände eingehalten werden. Der Verzehr ist in einem Umkreis von 50 Metern um die gastronomische Einrichtung untersagt.

Veranstaltungen, Versammlungen, Gottesdienste, Beerdigungen

  • Veranstaltungen und Versammlungen sind untersagt. Ausgenommen sind Veranstaltungen, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfür- und -vorsorge (insbesondere Blutspendetermine) zu dienen bestimmt sind.
  • Versammlungen zur Religionsausübung unterbleiben; Kirchen, Islam-Verbände und jüdische Verbände haben entsprechende Erklärungen abgegeben.
  • Zulässig sind Erd- und Urnenbestattungen sowie Totengebete im engsten Familien- und Freundeskreis.

Bibliotheken

  • Bibliotheken einschließlich Bibliotheken an Hochschulen haben den Zugang zu ihren Angeboten zu beschränken und nur unter strengen Schutzauflagen (insbesondere Besucherregistrierung mit Kontaktdaten, Reglementierung der Besucherzahl, Vorgaben für Mindestabstände zwischen Lese- und Arbeitsplätzen von 2 Metern, Hygienemaßnahmen, Aushänge mit Hinweisen zu richtigen Hygienemaßnahmen) zu gestatten.

Allgemeinverfügung der Stadt Sendenhorst

Die Stadt Sendenhorst hat auf Grundlage der Erlasse der Landesregierung folgende Allgemeinverfügung erlassen:

Allgemeinverfügung der Stadt Sendenhorst(Stand 20.03.2020)

Die Verwaltung wird Sie hier stets mit Informationen für Unternehmen und Privatpersonen, mit Hilfestellungen und neuen Erkenntnissen auf dem Laufenden halten.


Zentrales Informationsportal der Landesregierung zum Coronavirus

Die Landesregierung hat ein zentrales Informationsportal zum Coronavirus für Bürgerinnen und Bürger eingerichtet, um über neue Regeln, Maßnahmen, Verordnungen und Tipps der Landesregierung zu informieren.

Das Service-Centers der Landesregierung ist unter dem Bürgertelefon  T 0211 / 9119-1001 ab jetzt von 7:00 bis 20:00 Uhr telefonisch oder per E-Mail unter corona(at)nrw.de erreichbar.


Unterstützung von Seniorinnen und Senioren bei Einkäufen

Das soziokulturelle Zentrum Haus Siekmann  und die Jugendzentren HotSpot und Meet U des Jugendwerkes Sendenhorst e.V. müssen ebenfalls ihr Angebot einstellen. Seitens der Mitarbeiterinnen des Jugendwerkes wird eine Unterstützung von Seniorinnen und Senioren bei Einkäufen etc. angeboten. Die Mitarbeiterinnen sind wochentags in der Zeit von 11:00 bis 13:00 Uhr unter der Telefonnummer 02526/4153 oder unter der Email juz.hotspot(at)gmx.de.

Trauungen und Beerdigungen

Bei Trauungen und Beerdigungen gilt wie für andere Maßnahmen ebenfalls eine Eingrenzung auf einen kleinen Kreis. Für Trauungen gelten maximal sechs Personen als angemessen.


Neue Regelungen für die Notbetreuung

Seit Montag, dem 23.03.2020 gilt eine Neuregelung, wer zur Inanspruchnahme einer Notbetreuung seiner Kinder berechtigt ist. Um den Betrieb der kritischen Infrastruktur sicherzustellen, hat die Landesregierung entschieden, dass jede Person, die in kritischer Infrastruktur tätig ist, und eine Bescheinigung des Arbeitgebers zur Unabkömmlichkeit vorlegen kann, unabhängig von der familiären Situation einen individuellen Anspruch auf eine Betreuung ihrer Kinder in Kindertagesbetreuungsangeboten hat, wenn die Betreuung nicht anderweitig verantwortungsvoll – entsprechend der Empfehlungen des RKI – organisiert werden kann. Es reicht damit, wenn von einem Elternteil eine entsprechende Bescheinigung vorlegt wird, es müssen nicht länger von beiden Elternteilen Bescheinigungen vorgelegt werden. Alleinerziehende, die in kritischer Infrastruktur tätig sind, brauchen neben der Arbeitgeberbescheinigung keine weiteren Nachweise zu erbringen.

Der Betreuungsanspruch wird in den Einrichtungen oder Kindertagespflegestellen erfüllt werden, mit denen Eltern einen Betreuungsvertrag haben. Einen Betreuungsanspruch haben auch die Eltern, die keinen Betreuungsvertrag mit einem Kindertagesbetreuungsangebot haben! Eltern wenden sich in diesen Fällen an das Jugendamt. Wenn das Kinderbetreuungsangebot, mit dem Eltern einen Betreuungsvertrag haben, eine Betreuung verweigert bzw. ablehnt, wenden sich Eltern auch an das Jugendamt.

Eine Wochenendbetreuung wird ab dem 23.03.2020 ebenfalls sichergestellt.

Aus Infektionsschutzgründen sollte die Inanspruchnahme dieser Neuregelung auf das unbedingt erforderliche Maß beschränkt bleiben. Kinder sollen nur dann in die Kindertageseinrichtung oder die Kindertagespflege gebracht werden, wenn die Betreuung wirklich nicht selbst wahrgenommen oder anderweitig verantwortungsvoll nach den Empfehlungen des RKI organisiert werden kann.

Die Eltern werden gebeten, zur Verlangsamung der Ausbreitung des Coronavirus beizutragen, indem sie die Kinderzahl in den Betreuungsgruppen nicht größer machen als unbedingt erforderlich, denn mit jedem zusätzlichen Kontakt außerhalb der Familie steigt das Infektionsrisiko für die Kinder und die Eltern, aber auch für das Betreuungspersonal.

Ein entsprechendes Formular zur Bescheinigung der Unabkömmlichkeit finden Sie hier.

Zu den Bereichen, die als kritische Infrastruktur zählen: https://www.mags.nrw/pressemitteilung/neue-leitlinie-bestimmt-personal-kritischer-infrastrukturen


Informationen für Unternehmen in Sendenhorst

Aufgrund der aktuellen Lage zum Coronavirus werden hier Informationen und Hotlines für Unternehmen in Sendenhorst zur Verfügung gestellt.

Bei weiteren Fragen nehmen Sie gerne telefonisch oder per Mail Kontakt auf.

Ihre Ansprechpartnerin

Annette Görlich
Kirchstraße 1
48324 Sendenhorst

Zimmer 207
Telefon: 02526/303-326
Telefax: 02526/303-100
E-Mail: goerlich(at)sendenhorst.de

 

Aktuelle Meldungen


Eckpunkte "Corona-Soforthilfe für Kleinstunternehmen und Soloselbstständige" beschlossen

Um kleinen und mittleren Unternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen sowie Solo-Selbstständigen und Freiberuflern in der Corona-Krise zu helfen, hat der Bund ein Soforthilfeprogramm Corona aufgelegt.

Finanzielle Soforthilfe (steuerbare Zuschüsse) für Kleinstunternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen sowie Solo-Selbständige und Angehörige der Freien Berufe bis zu 10 Beschäftigten:

  • Bis 9000 € Einmalzahlung für 3 Monate bei bis zu 5 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente)
  • Bis 15.000 € Einmalzahlung für 3 Monate bei bis zu 10 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente)

Eckpunkte zu der "Corona-Soforthilfe für Kleinstunternehmen und Solo-Selbständige": https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Downloads/E/eckpunkte-corona-soforthilfe.pdf?__blob=publicationFile&v=4

Nordrhein-Westfalen hat das Sofortprogramm des Bundes aufgestockt und zahlt zusätzlich Unternehmen mit 10 bis 50 Beschäftigten Zuschüsse in Höhe von 25.000 Euro.

https://www.wirtschaft.nrw/coronavirus-informationen-ansprechpartner


KfW-Sonderprogramm 2020 geht an den Start

Eckdaten zum Kreditprogramm für kleine, mittlere und große Unternehmen: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Downloads/F/faktenblatt-kfw-sonderprogramm.pdf?__blob=publicationFile&v=6


Rettungsschirm der Landesregierung in NRW

Informationen zu dem Hilfspaket der Landesregierung

  • Sondervermögen in Höhe von rund 25 Milliarden Euro werden zur Verfügung gestellt
  • Bürgschaftsrahmen wird massiv erhöht
  • Verbürgungsquote wird von 80 Prozent auf 90 Prozent erhöht
  • Expressbürgschaften der Bürgschaftsbank

Finanzverwaltung:

Die Finanzverwaltung kommt von der Krise betroffenen Unternehmen auf Antrag mit zinslosen Steuerstundungen (Einkommen-, Körperschaft- und Umsatzsteuer) und der Herabsetzung von Vorauszahlungen (Einkommen-, Körperschaft- und Gewerbesteuer) entgegen und nutzt ihren Ermessensspielraum zu Gunsten der Steuerpflichtigen weitest möglich aus. Für die entsprechenden Anträge steht ab sofort ein stark vereinfachtes Antragsformular zur Verfügung.

  • Antrag mit zinslosen Steuerstundungen (Einkommen-, Körperschaft- und Umsatzsteuer)
  • Herabsetzung von Vorauszahlungen (Einkommen-, Körperschaft- und Gewerbesteuer)

Regelung zur Aussetzung der Insolvenzantragspflicht in Vorbereitung

Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz bereitet eine gesetzliche Regelung zur Aussetzung der Insolvenzantragspflicht vor, um Unternehmen zu schützen, die infolge der Corona-Epidemie in eine finanzielle Schieflage geraten.Die Insolvenzantragspflicht soll bis zum 30.09.2020 ausgesetzt werden.


Service-Telefon des Wirtschaftsministeriums NRW

Land Nordrhein-Westfalen - wichtige Kontakte und Ansprechpartner

  • Wirtschaftsministerium: 0211 61772-555 (täglich, auch am Wochenende, 8–18 Uhr)


Finanzielle Hilfen, Entschädigungen und Kurzarbeitergeld

Finanzielle Hilfen

Hotline des Bundeswirtschaftsministeriums zu Informationen über finanzielle Hilfen: T 030 18615 1515

Informationen zur Liquiditätssicherung beim Service-Center der NRW.BANK:  T 0211 91741 4800

FAQ-Liste zu den aktuellen finanziellen Programmen zur Corona-Krise: https://www.nrwbank.de/export/sites/nrwbank/de/corporate/downloads/presse/NRW.BANK-FAQ-corona.pdf

Sonderseite KfW-Corona-Kredite: https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html

Kurzarbeitergeld

Informationen der Bundesagentur für Arbeit zum Kurzarbeitergeld: https://www.arbeitsagentur.de/news/corona-virus-informationen-fuer-unternehmen-zum-Kurzarbeitergeld

Service-Hotline für Arbeitgeber zum Kurzarbeitergeld: T 0800 45555 20

Ausführliche Informationen zum Antragsverfahren finden Sie hier.

Entschädigung bei Quarantäne

Informationen und Anträge des LWL zur Entschädigung bei Quarantäne:

https://www.lwl-soziales-entschaedigungsrecht.de/de/


Sofortprogramm zur Unterstützung freischaffender Künstlerinnen und Künstler

Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen hat mit Erlass vom 19.03.2020 ein Sofortprogramm zur Unterstützung freischaffender Künstlerinnen und Künstler veröffentlicht.

Weitere Informationen und Antragstellung bei der Bezirksregierung Münster: https://www.bezreg-muenster.de/de/foerderung/foerderung_corona/kuenstler_soforthilfe/index.html


Informationen zum Corona-Virus und Hygienemaßnahmen

Kontakt zum Gesundheitsamt des Kreises Warendorf: T 02581 53 5555

Sonderseite des Robert-Koch-Instituts:

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html

Tipps der DGUV zur betrieblichen Pandemieplanung:

https://publikationen.dguv.de/widgets/pdf/download/article/2054


Sonderseiten zum Coronavirus

Die Kammern haben Sonderseiten zum Coronavirus erstellt, in denen Fragen zum Arbeits- und Arbeitsschutzrecht, Auslandsreisen und Entsendungen, Entgeltfortzahlung, Hygiene- und Infektionsschutz, Kreditsicherheiten, Kurzarbeit, Quarantäne, Verdachtsfall im Betrieb und bei infizierten Beschäftigten und Entschädigung gemäß des Infektionsschutzgesetzes behandelt werden:

Handwerkskammer Münster

https://www.hwk-muenster.de/de/presse-medien/newsroom/informationen-zum-coronavirus-covid-19-1383

Industrie- und Handelskammer Nord Westfalen

https://www.ihk-nordwestfalen.de/ihk-service/corona/coronavirus-4717638

Sonderseite des Bundeswirtschaftsministeriums 

https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Artikel/Wirtschaft/altmaier-zu-coronavirus-stehen-im-engen-kontakt-mit-der-wirtschaft.html


Gastronomie-und Tourismus-Betriebe

Informationsportal Tourismus NRW: https://www.touristiker-nrw.de/tourismus-wissen/corona-virus/

Speziell für Tourismus-Betriebe (Unterkünfte und Gastronomie) hat der DEHOGA ein Merkblatt veröffentlicht:

http://www.dehoga-bundesverband.de/fileadmin/Startseite/06_Presse/Pressemitteilungen/2020/DEHOGA-IHA-Merkblatt_Coronavirus_2020-03-11.pdf

DEHOGA - Merkblatt zur Kurzarbeit in Hotellerie und Gastronomie:

https://www.ihk-nordwestfalen.de/blueprint/servlet/resource/blob/4736780/ef625c602fffb5eef2add8807813f050/dehoga-kurzarbeit-17-maerz-2020-data.pdf

Weitere Informationen finden Tourismus-Betriebe auch unter:

www.touristiker-muensterland.de/2020/03/11/corona-virus-informationsquellen-und-hilfestellungen/


Online-Plattform für die Landwirtschaft

Um den Kontakt zwischen Bürgern und Landwirten für die Pflanz- und Erntearbeiten in der Landwirtschaft zu vermitteln - ist eine Online-Plattform in gemeinsamer Initiative des Bundesverbands der Maschinenringe e.V. und des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft gestartet.

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