Bebauungsplan

10. Änderung des Flächennutzungsplanes „St. Josef- Stift“

Parallelverfahren für die 10. FNP- Änderung im Bereich des St.Josef- Stifts sowie zur Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 43 „St. Josef- Stift“, 5. Änderung und Erweiterung

 

Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt des Rates der Stadt Sendenhorst hat in öffentlicher Sitzung am 26.11.2019 die Einleitung eines Parallelverfahrens für die 10. FNP- Änderung im Bereich des St. Josef- Stifts sowie die Aufstellung des  Bebauungsplans Nr. 43 „St. Josef- Stift“, 5. Änderung und Erweiterung beschlossen.

 

Die Geltungsbereiche der FNP- Änderung und des Bebauungsplans sind in den beigefügten Übersichtsplänen kenntlich gemacht.

 

Die Stellplatznachfrage auf dem Gelände des St. Josef-Stiftes ist weiterhin sehr groß, da in-zwischen die Reha-Erweiterung vollständig in Betrieb genommen wurde. Entsprechend wird der Interimsparkplatz in der bisher genehmigten Größe mit 272 PKW-Stellplatzen aktuell weiterhin benötigt. Diese Fläche soll jedoch kurz- bis mittelfristig zur Erweiterung des Kran-kenhausparks genutzt werden, um die mit dem Bau der Reha-Erweiterung verbundenen Parkverkleinerungen an dieser SteIle sinnvoll zu kompensieren. Vor diesem Hintergrund ist die Schaffung von neuen PKW-Stellplätzen im Bereich bzw. in direkter Anbindung zu der vorhandenen Stellplatzanlage zwingend erforderlich.

 

Vor diesem Hintergrund wird ein neuer Planungsprozess eingeleitet, der eine Erweiterung der vorhandenen Stellplatzanlage in der Ausbauqualität der vorhandenen Anlage vorsieht und auch weiterhin das Angebot ebenerdiger, offener Parkmöglichkeiten für Patienten, Gaste und Mitarbeiter sicherstellen soll. Als Teil dieses Prozesses wird zudem eine ideale und nachhaltige Anbindung an die Verkehrsinfrastruktur (PKW und Radverkehr) der Stadt Sendenhorst angestrebt.

 

Für den Flächennutzungsplan ist ein Planungserfordernis im Sinne des § 1(3) BauGB gegeben, um die Erweiterung planungsrechtlich gemäß den Zielsetzungen zu ordnen. Hierfür soll die von der Stellplatzerweiterung einschließlich optionaler Zufahrt betroffene Teilfläche von der bisherigen Darstellung einer Grünfläche/Parkanlage geändert und in die den Klinikstandort umfassende Gemeinbedarfsfläche einbezogen werden.

 

Umweltbericht

Der Umweltbericht wird im Sinne des § 2 (4) Satz 5 BauGB für den Bebauungsplan und die FNP-Änderung gemeinsam erstellt. Die frühzeitigen Beteiligungsschritte sollen zunächst dazu dienen, den erforderlichen Umfang und Detaillierungsgrad der Umweltprüfung abzustimmen sowie weitere umweltbezogene Abwägungsmaterialien zu sammeln. Auf dieser Grundlage wird der Vorentwurf des Umweltberichts im weiteren Planverfahren überarbeitet und zur Entwurfsoffenlage gemäß § 3(2) BauGB als gesonderter Teil II der Begründung beigefügt.

 

Artenschutzrechtliche Prüfung

Im Zuge des Planverfahrens sind die Belange des Artenschutzes zu beachten. Hierbei ist u. a. zu prüfen, ob die Planung Vorhaben ermöglicht, die dazu führen, dass Exemplare von europäisch geschützten Arten verletzt oder getötet werden können oder die Population erheblich gestört wird (artenschutzrechtliche Verbotstatbestände gemäß BNatSchG). Zur Berücksichtigung der artenschutzrechtlichen Vorschriften erfolgt eine artenschutzrechtliche Prüfung im Rahmen der 5. Änderung des Bebauungsplans Nr. 43, die Ergebnisse werden im weiteren Planverfahren berücksichtigt, mit den Fachbehörden abgestimmt sowie in Umweltbericht und Begründung aufgenommen bzw. konkretisiert.

 

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Ansprechpartner

Rainer Siebert
Telefon: 02526/303-139
E-Mail: siebert(at)sendenhorst.de

Martin Koschick
Telefon: 02526/303-189
E-Mail: koschick(at)sendenhorst.de