Vor-Ort-Termin in Harsewinkel zeigt Möglichkeiten für eine zeitgemäße Wertstoffannahme
Wie kann die Wertstoffannahme in Sendenhorst und Albersloh künftig gestaltet werden? Mit dieser Frage haben sich die politischen Fraktionen der Stadt Sendenhorst bei einem gemeinsamen Vor-Ort-Termin mit der AWG beschäftigt. Auf Einladung der Stadt besuchten sie den Recyclinghof in Harsewinkel, um sich über moderne Anlagenkonzepte, praktische Abläufe und neue Möglichkeiten der Wertstoffannahme zu informieren.
Der Recyclinghof in Harsewinkel erstreckt sich über eine Fläche von rund 5.300 Quadratmetern und bietet verschiedene Lösungen für eine effiziente und bürgerfreundliche Entsorgung. Neben modernen Pressen überzeugte insbesondere die serviceorientierte Gestaltung der Anlage. Ein wesentliches Merkmal ist die ebenerdige Anlieferung, die es den Bürgerinnen und Bürgern ermöglicht, ihre Wertstoffe komfortabel und unkompliziert abzugeben.
Im Austausch vor Ort wurden auch Perspektiven für die zukünftige Weiterentwicklung von Recyclinghöfen erörtert. Dabei ging es unter anderem um die Möglichkeit eines teilautonomen Betriebs. Denkbar wäre beispielsweise, bestimmte kostenfreie Wertstofffraktionen auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten anzunehmen. Solche Ansätze könnten dazu beitragen, das Angebot für die Bürgerinnen und Bürger flexibler zu gestalten.
Der Besuch bot den politischen Vertreterinnen und Vertretern die Gelegenheit, sich unmittelbar vor Ort ein Bild von den baulichen Gegebenheiten, den technischen Lösungen und den betrieblichen Abläufen zu machen. Die Erfahrungen aus Harsewinkel liefern damit wichtige Anhaltspunkte für die weiteren Überlegungen zur zukünftigen Gestaltung der Wertstoffannahme in Sendenhorst und Albersloh.
Konkrete Entscheidungen über die künftige Ausgestaltung sind damit noch nicht verbunden. Die gewonnenen Eindrücke sollen vielmehr in die weitere Beratung und Prüfung möglicher Lösungen einfließen.