Promenade: Stadt überprüft Bepflanzung und startet umfangreiche Pflegearbeiten

In dieser Woche haben umfangreiche Pflegearbeiten an der Nord- und Ostpromenade begonnen. Die Arbeiten werden von der Fachfirma Schulze Tertilt aus Everswinkel durchgeführt. In diesen Bereichen ist der Pflegeaufwand derzeit besonders hoch und entsprechend aufwendig.

Die Stadt Sendenhorst nimmt die aktuellen Arbeiten zum Anlass, die Gestaltung der Promenadenflächen grundsätzlich zu überprüfen. Die vor rund drei Jahren getroffene Auswahl der Bepflanzung hat sich in Teilen nicht wie erhofft bewährt. Insbesondere der hohe Pflegeaufwand zeigt, dass die damalige Konzeption aus heutiger Sicht hinterfragt werden muss.

Hinzu kommt, dass die Stadtverwaltung in den vergangenen Monaten wiederholt Hinweise und Beschwerden aus der Bürgerschaft erhalten hat. Diese Rückmeldungen werden ernst genommen und fließen in die weiteren Planungen ein.

Ziel ist es, die Promenaden langfristig ökologisch wertvoll, attraktiv und gleichzeitig pflegeleicht zu gestalten. Künftig sollen die Flächen stärker auf robuste Blühstreifen, standortgerechte Stauden und Gehölzflächen ausgerichtet werden. Damit sollen sowohl die Artenvielfalt gefördert als auch der Unterhalt dauerhaft wirtschaftlicher gestaltet werden.

„Nicht jede Entscheidung lässt sich im Vorfeld vollständig beurteilen. Erst die Entwicklung der vergangenen Jahre hat gezeigt, welche Herausforderungen die gewählte Bepflanzung mit sich bringt. Deshalb ist es richtig, das Konzept jetzt anzupassen und aus den gewonnenen Erfahrungen zu lernen“, so Bürgermeisterin Katrin Reuscher. 

Die Pflege der West- und Südpromenade wird künftig durch den städtischen Baubetriebshof übernommen. Mit der Neuausrichtung der Pflege und einer schrittweisen Anpassung der Bepflanzung verfolgt die Stadt das Ziel, die Promenade dauerhaft als attraktiven und naturnahen Grünzug für die Bürgerinnen und Bürger zu erhalten.