Lesung mit Anna Dushime: 1000 letzte Dates

Im Rahmen der DAS-Frauenakademie werden im Februar zwei interessante Veranstaltungen für Frauen in Ahlen, Drensteinfurt und Sendenhorst angeboten. Am Samstag, den 7. Februar, 19.00 Uhr darf sich das Publikum auf eine Lesung mit Anna Dushime im Haus Siekmann freuen. Die Autorin erzählt unterhaltsame, schonungslose und persönliche Geschichten aus ihrem aktuellen Buch „1000 letzte Dates – wie ich die Liebe suchte und etwas anderes fand“.

Anna Dushime war zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Buches 36 Jahre alt, lebt getrennt vom Vater ihres Kindes und wagt sich nach 12 Jahren wieder aufs Dating-Parkett. Sie hat keine Ahnung von Dating-Apps, Polyamorie und der aktuellen Ghosting-Etikette – jetzt will sie herausfinden, ob beim Dating wirklich der Weg das Ziel ist. Dabei begleitet das Publikum Anna beim Sinnieren über Liebe, die besten Date-Orte und die angebliche Bindungsangst ihrer Generation. Und bei ihren Dates: Bei manchen Begegnungen kommt sie an ihre Grenzen, bei fast allen lernt sie etwas über sich. Ist sie verklemmter als gedacht? Oder doch gar nicht so feministisch? Sucht sie den Mann fürs Leben oder nur ein bisschen Spaß? In ihrem Kampf gegen die Großstadteinsamkeit begegnet sie nervigen Männern, verkappten Rassisten, Pick-Up-Artists und anderen schrägen Zeitgenossen. Das ist skurril, unterhaltsam und lehrreich – wir lernen etwa, wie man es nicht machen sollte. Und wir erfahren, was zurzeit in Sachen Dating klargeht, was gar nicht geht und was zumindest eine gute Geschichte hergibt.

Moderiert wird die Veranstaltung von Martina Bäcker, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Sendenhorst und Nadine Köttendorf, Leiterin der VHS Ahlen.

Eine Veranstaltung der VHS in Kooperation mit den Gleichstellungsbeauftragten der Städte Drensteinfurt, Ahlen und Sendenhorst. Eine Anmeldung ist erforderlich unter Protected link to Anna Dushime VHS Ahlen, telefonisch in der VHS-Geschäftsstelle in Ahlen unter 02382 59-436 oder bei der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Sendenhorst, Martina Bäcker unter 02526 303-112 oder baecker(at)sendenhorst.de.

Als zweite Veranstaltung der Reihe findet am Freitag, 20. Februar um 18.30 Uhr in der Alten Post in Drensteinfurt der Vortrag „Geschlechtssensible und diskriminierungsfreie Medizin – Warum Gesundheit kein Einheitsmodell ist“ mit der Referentin Awa Naghipour statt. Sie ist Ärztin, Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Referentin mit dem Themenschwerpunkt Geschlechter- und Diskriminierungssensible Medizin und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Geschlechtssensibler Medizin in Wissenschaft und Praxis.