Gut besucht war die Informationsveranstaltung der Kreispolizeibehörde „Alles, was Recht ist“ für Neubürgerinnen und Neubürger im Haus Siekmann. Eingeladen hatte die Ehrenamtskoordinatorin der Stadt in Kooperation mit den Ehrenamtlichen des Deutsch-Ausländischen Freundeskreis. Als Sprachmittler unterstützten die Sozialarbeiter der AWO RLE, die in Sendenhorst tätig sind.
Nach einem gemeinsamen Kaffeetrinken ging es los. Kriminalhauptkommissarin Sandra Bothe und ihr Kollege Kriminalhauptkommissar Carsten Soszynski waren aus Warendorf gekommen und erklärten sehr anschaulich wichtige Themen rund um die Arbeit der Polizei im Allgemeinen und hier vor Ort im Kreis Warendorf. Angefangen von den Standorten der rund um die Uhr besetzten Polizeiwachen im Kreis, den örtlichen Polizeistationen bis zu den verschiedenen Dienstbereichen wurden Aufgaben und Arbeitsweise der Polizei vorgestellt.
In einem zweiten Teil ging es um Kriminalprävention. Ziel der Veranstaltung war es, den Opferschutz und das Vertrauen in die Polizei zu stärken. Ängste sollten abgebaut, Fragen geklärt und der Dialog zwischen Polizei und Geflüchteten gefördert werden. Die beiden Polizeibeamten erklärten, wie ein Notruf abgesetzt werden sollte, wie die Polizei bei Verdachtsfällen und Straftaten vorgeht und schilderten den Ablauf eines Polizeieinsatzes. Zusätzlich gab es zahlreiche Tipps, wie man sich als Zeuge einer Straftat verhalten sollte.
Sehr ausführlich gingen die Polizeibeamten auf die zahlreichen Fragen und Anliegen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein. Viele Nachfragen gab es auch zum Thema Eingangsvoraussetzungen zum Polizeiberuf und Möglichkeiten des beruflichen Werdegangs.
Wenn auch in kleinerer Runde fand diese Informationsveranstaltung tags drauf ebenfalls in Albersloh im Sozialzentrum statt. Auch hier war die Atmosphäre von positiver Stimmung und einem regen Austausch geprägt. Sowohl in Sendenhorst als auch in Albersloh waren die Teilnehmenden begeistert von der informativen Veranstaltung.
Die verständlichen Erklärungen der Polizeibeamten trugen dazu bei, das Vertrauen in die Polizei zu stärken, Unsicherheiten abzubauen und somit ein sicheres und vertrauensvolles Miteinander zu fördern.