Unter dem Leitgedanken „Gedenken für den Frieden“ lädt die Stadt Sendenhorst alle Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Verbände und Initiativen zur diesjährigen Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag im Ortsteil Sendenhorst am Sonntag, den 16. November 2025 ein. Beginn ist – anders als in den Vorjahren – bereits um 09.30 Uhr direkt vor dem Rathaus in Sendenhorst, bevor es von dort aus gemeinsam weiter zum Ehrenmal am Osttor geht.
Jährlich werde am Volkstrauertag der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft gedacht. Politik und Gesellschaft fühlten sich dem Leitgedanken des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge, dieser Gedenktag sei ebenso ein Tag der Trauer wie ein Tag der Mahnung zu Versöhnung, Verständigung und Frieden, verbunden. In diesem Jahr, so Bürgermeisterin Reuscher, stehe der Volkstrauertag auch weiterhin unter dem Eindruck des andauernden russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine und unter dem Eindruck des Krieges im Nahen Osten. „Wir werden der Opfer dieser Kriege und ihrer Angehörigen gedenken und ein Zeichen setzen für eine friedvolle Gegenwart und Zukunft in Europa und weltweit.“
„Gleichzeitig wollen wir der Frage nachspüren“, so Martina Bäcker, die die Konzeption und Organisation des Volkstrauertages inne hat, „wie sich der Nahostkonflikt und seine konkreten Auswirkungen - in Form eines erstarkenden Antisemitismus in Deutschland und weltweit - auf unser aller Leben auswirkt und welche Gefahren er für unsere Demokratie birgt.“
Stefan Querl, Leiter des Geschichtsortes Villa ten Hompel in Münster und Beauftragter für Antisemitismus der Stadt Münster werde zu diesem Thema vor dem Ehrenmal sprechen.
Gemeinsam mit Pfarrer Clemens Lübbers von der katholischen Kirchengemeinde St. Martinus und Ludgerus und Pfarrer Markus Möhl von der Evangelischen Kirchengemeinde Ahlen/Sendenhorst gedenke man im Anschluss der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft und bete für den Frieden. Für eine würdevolle musikalische Gestaltung der Veranstaltung sorge die Stadt- und Feuerwehrkapelle Sendenhorst.
Alle beteiligten Vereine und Gruppierungen an dieser Gedenkveranstaltung, so die Bürgermeisterin abschließend, wünschten sich eine breite Unterstützung und Beteiligung aus der Bürgerschaft.