Wilde Müllkippen belasten Umwelt und Gebührenhaushalt

Trotz eines breit gefächerten Entsorgungsangebots kommt es im Stadtgebiet leider immer wieder zu wilden Müllablagerungen. Diese illegalen Müllkippen stellen nicht nur eine erhebliche Umweltbelastung dar, sondern verursachen auch zusätzliche Kosten für die Allgemeinheit – denn die aufwendige Beseitigung schlägt sich langfristig in den Abfallgebühren für alle Bürgerinnen und Bürger nieder. Aus diesem Grund weist die Stadtverwaltung darauf hin, dass illegale Müllentsorgung kein Kavaliersdelikt ist, sondern mit empfindlichen Bußgeldern geahndet wird.

Die Stadt appelliert daher an alle Bürgerinnen und Bürger, die bestehenden und leicht zugänglichen Entsorgungsmöglichkeiten zu nutzen. Hierzu zählt insbesondere die Sperrmüllabfuhr, wobei zu beachten ist, dass zwischen der Anmeldung und dem Abholtermin eine Vorlaufzeit von vier bis sechs Wochen liegen kann. Ergänzend dazu stehen die Recyclinghöfe in Sendenhorst und Albersloh zur Verfügung, die eine bequeme und umweltgerechte Entsorgung vieler Abfallarten ermöglichen. Neu seit 2025 ist, dass Sperrmüll sowie Elektroschrott auch unabhängig von der Sperrmüllabfuhr direkt und ohne Anmeldung kostenlos zu den regulären Öffnungszeiten an den Recyclinghöfen abgegeben werden können.

Darüber hinaus ruft die Stadtverwaltung dazu auf, vor der Entsorgung von Gegenständen zu prüfen, ob eine Wiederverwendung möglich ist. Viele Dinge, die als Abfall erscheinen, sind noch gut erhalten oder funktionstüchtig und können anderweitig sinnvoll weitergenutzt werden – sei es durch Spenden, Weitergabe im privaten Umfeld oder über soziale Einrichtungen. Wiederverwendung schont Ressourcen, reduziert Müll und unterstützt einen nachhaltigen Umgang mit Gebrauchsgegenständen.

Wer Hinweise auf wilde Müllkippen oder deren Verursacher geben kann, wird gebeten, sich telefonisch unter 02526 303-211 an die Stadtverwaltung zu wenden. Alle Meldungen werden vertraulich behandelt und dankend entgegengenommen.