Workshop – Mit dem Einkommen besser auskommen

„Begrenzte Mittel – unendliche Wünsche: Der Umgang mit Geld“ war die Veranstaltung übertitelt, zu der die Ehrenamtskoordinatorin der Stadt und der Deutsch-Ausländische Freundeskreis Sendenhorst im Rahmen des Internationalen Cafés eingeladen hatten. Angesichts dessen, dass alles teurer und das Budget, das den Familien zur Verfügung steht, immer knapper wird, ist es wichtig, dass man den Überblick behält“, erläuterte Anne-Katrin Schulte das Anliegen des Workshops. Referent war Wolfgang Prange, der ehrenamtlich als Schuldnerbegleiter bei der Caritas Ahlen tätig ist.  Das Thema stieß auf viel Interesse, die Tenne von Haus Siekmann war gut gefüllt. 

Nach dem Kaffeetrinken ging es los. Grundsätzliche Begriffe und Fragen wurden geklärt: Was sind Fixkosten? Wo kann ich etwas sparen. Was bedeutet Fälligkeit einer Zahlung? Und was kann ich tun, wenn es mal nicht reicht?

Anhand von Beispielen wurde die komplizierte Materie in Kleingruppen erarbeitet. Dabei unterstützten Freiwillige des DAF und zwei Sozialarbeiter der AWO, die als Sprachmittler fungierten.

Der zentrale Tipp des Experten: Das Führen eines Haushaltsbuches. Auch, wenn es altmodisch erscheint. In Zeiten von Online-Handel und mobilem Bezahlen per Handy, fällt es vielen Menschen zunehmend schwer, den Überblick über die Ausgaben zu behalten. Hier hilft das Aufschreiben der Ausgaben im Haushaltsbuch. So hat man auf einen Blick eine gute Übersicht über den aktuellen Kontostand.

Besonders an Herz legte Prange den Zuhörenden den Ratschlag: „Ganz wichtig: Holen Sie sich Hilfe, wenn Sie nicht zurechtkommen. Es gibt Einrichtungen, die Ihnen helfen können und wollen.“ Neben der Sozialberatung der Caritas gibt es Anlaufstellen bei der Verbraucherberatung und weiteren Institutionen. 

Mit großem Applaus bedankten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für den informativen Workshop. Theodor Lohölter vom DAF war sicher: „Aus dieser Veranstaltung konnten die Menschen eine Menge hilfreicher Tipps mitnehmen. Der Bedarf nach weiteren Informationsveranstaltungen zu unterschiedlichen Themen ist da. Und wenn es Angebote solcher Veranstaltungen gibt, werden sie auch gut genutzt.“