„Frei leben ohne Gewalt“ – unter diesem Motto beteiligt sich das Sendenhorster Bündnis „NEIN zu Gewalt an Frauen“ auch in diesem Jahr an der Fahnenaktion von Terre des Femmes zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November.
Die Vertreterinnen und Vertreter des örtlichen Arbeitskreises treffen sich am Montag, den 25.11. um 11.00 Uhr mit Bürgermeisterin Katrin Reuscher, der städtischen Gleichstellungsbeauftragten Martina Bäcker und allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern vor dem Sendenhorster Rathaus, um gemeinsam die Fahne „Frei leben ohne Gewalt – NEIN zu Gewalt an Frauen“ zu hissen und damit ein deutliches Zeichen zu setzen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen, aber auch um eine Öffentlichkeit zu schaffen, die diese Gewalt ächtet. Weitere Fahnen werden in der Zeit vom 25.11. bis 10.12.2024 vor der Pfarrkirche St. Martin, vor der Ev. Friedenskirche am Südtor und vor der St. Ludgerus-Kirche in Albersloh zu sehen sein.
Die Zahl der Opfer häuslicher Gewalt ist im vergangenen Jahr erneut gestiegen, 70 Prozent der Betroffenen sind Frauen. Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Lisa Paus, sagt dazu: „Immer noch sind für viele Frauen die eigenen vier Wände ein gefährlicher Ort. Gleiches gilt für das Internet – denn auch digitale Gewalt gegen Frauen nimmt stetig zu. Frauen begegnen Gewalt tagtäglich und überall. Darum ist auch das Hilfetelefon 116 016 rund um die Uhr als erste Anlaufstelle erreichbar.“ Und weiter „lassen Sie uns gemeinsam etwas tun, nämlich das Thema noch weiter aus der Tabuzone holen, Gewalt gegen Frauen benennen und jegliche Gewalt gegen Frauen ächten.“ Dem schließen sich die städtische Gleichstellungsbeauftragte, Martina Bäcker, und die Vertreterinnen und Vertreter des örtlichen Bündnisses ausdrücklich an: „Gewalt darf niemals akzeptiert werden – der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen im November bietet die Möglichkeit, sich deutlich zu positionieren und sich solidarisch zu zeigen mit betroffenen Frauen – Frauen haben ein Recht auf Unterstützung“.
Träger des Sendenhorster Bündnisses „NEIN zu Gewalt an Frauen“ sind die Stadt Sendenhorst, der Seniorenbeirat der Stadt Sendenhorst, die Ev. Kirchengemeinde Sendenhorst, die Ev. Kirchengemeinde Wolbeck-Albersloh, die katholische Kirchengemeinde St. Martinus und Ludgerus, die Frauengemeinschaft St. Ludgerus Albersloh, die kfd St. Martin, der Deutsch-Ausländische Freundeskreis, pax christi, FiZ e.V. und die VHS Ahlen.
Gemeinsam mit der VHS Ahlen und dem Cinema Ahlen veranstaltet der Arbeitskreis in diesem Jahr neben der Fahnenaktion auch einen Filmabend. Gezeigt wird im Rahmen des VHS-Frauenkinos am Montag, den 25.11.2024 um 19.00 Uhr im Haus Siekmann die italienische Tragikomödie „Morgen ist auch noch ein Tag“, ein Film über häusliche Gewalt, den alltäglichen Kampf um Gleichberechtigung, Selbstachtung und politische Umbrüche, der - mitreißend inszeniert – es am Ende schafft, dass man bewegt und doch hoffnungsvoll das Kino verlässt. Anmeldung über www.vhs-ahlen.de oder bei Martina Bäcker, 02526/303-112 oder unter baecker(at)sendenhorst.de .
Kontakt:
Stadt Sendenhorst
Martina Bäcker M.A.
Gleichstellungsbeauftragte
Kirchstraße 1
48324 Sendenhorst
Telefon 02526 303-112
E-Mail: baecker(at)sendenhorst.de